Konzept

Eine Internationale Bauausstellung (IBA) ist keine Ausstellung im herkömmlichen Sinne. Die Besucher erwarten keine Bilder in einem Museum und keine Schautafeln in einer Messehalle. Die Objekte einer IBA sind oder werden gebaute Wirklichkeit.

Die Internationale Bauausstellung Stadtumbau in Sachsen-Anhalt 2010 versteht sich als „Labor“, in dem verschiedene „Werkzeuge“ des Stadtumbaus exemplarisch zur Erprobung und Anwendung kommen. Projekte, die dabei eine Vorreiterrolle einnehmen, erfahren als IBA-Projekte eine besondere Förderung und Unterstützung durch die Landesregierung. Im Abschlussjahr 2010 sollen die verwirklichten Projekte überall in Sachsen-Anhalt zu besichtigen sein.

Im Sinne der Entwicklung zukunftsfähiger, identitätsstiftender Profile behandelt jede Stadt, die an der IBA teilnimmt, ein grundlegendes Thema des Stadtumbaus von übergreifender Bedeutung. Die Themen und Projekte befassen sich aber nicht nur mit städtebaulichen und architektonischen Umgestaltungen; sie sollen sich auch durch innovative Ansätze in der Finanzierung, in der Planungskultur und in der Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger auszeichnen. Auch ein künstlerisches Vorhaben zum Thema Stadtumbau und Schrumpfung kann ein IBA-Projekt werden.